Die MOZ nimmt jede Form vom Leseranliegen ernst. So auch im Fall eines besorgten Anrufs zweier unserer Leser aus der Schwedter Kernstadt. Konkret brachte man die Besorgnis über unerklärliche Lichtphänomene am Abendhimmel zum Ausdruck. Es wurde die Befürchtung geäußert, es könne sich dabei um Ufos oder noch schlimmer chinesische Spionageballons handeln.
Eine umgehend eingeleitet Recherche bei der deutschen Flugsicherung brachte erst einmal Entwarnung. Dort versicherte man, dass weder unidentifizierte Flugobjekte nicht menschlichen Ursprungs, noch Spionage Fluggeräte irgendeiner Nation über Deutschland zu verzeichnen waren.

Was steckt hinter den Lichtphänomenen?

Des Rätsels Lösung findet sich in der Astronomie. Derzeit stehen Venus und Jupiter sich sehr nahe. Zumindest optisch. Derzeit ist die Venus gut 200 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, während der größte Planet Jupiter, den Sternfreunden zufolge, mehr als 860 Millionen Kilometer entfernt ist. Bis Ende März werden sie sich jedoch wieder voneinander entfernen.
Bundesweit sorgt das Himmelsphänomen für zahlreiche Anrufe bei den Behörden. Der Grund dafür ist, dass dieses Phänomen nur alle zwei Jahre zu beobachten ist und dann auch nur, wenn die Wetterbedingungen einen freien Blick auf das Himmelszelt zulassen oder die Lichtverschmutzung den abendlichen Sternenhimmel nicht überstrahlt.
Newsletter-Anmeldung
Uckermark Update
Jede Woche Freitag
Von Schwedt bis Templin, von Angermünde bis nach Prenzlau: Wir zeigen Ihnen was die Region in dieser Woche bewegt hat und geben Ausblick.
Anrede *
E-Mail-Adresse
Vorname
Nachname
Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst. Bitte lesen Sie mehr dazu unter www.moz.de/privacy.
Mehr Nachrichten zu Schwedt finden Sie auf einer Themenseite.