Wer auf der L 284 zwischen Schwedt und Angermünde am Pinnower Kreisel die weit vorgezogenen Schilder zur Tempodrosselung auf 70 und 50 km/h sah, fragte sich häufig, was das soll. Doch das Tempolimit war an die Baustelle der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) gekoppelt, da die Trasse die Landstraße querte.

Reduziertes Tempo für Sicherheit an der Baustelle

Als die schweren Raupen und Kräne die riesigen Rohre verlegten, war jedem Kraftfahrer klar, an der Baustellenein- und -ausfahrt muss die Sicherheit gewährleistet sein. Doch lange Zeit nach dem Schließen der Gräben war kein Baugerät mehr zu sehen, das Tempo galt es aber weiterhin zu reduzieren.

Lange kein Baugerät zu sehen

Nun sind die Schilder klammheimlich verschwunden. Der große Erdwall ist eingeebnet, die Gasleitung zumindest auf einem Teilstück in Betrieb genommen. Wer vom Kreisel in Richtung Schwedt unterwegs ist, hat nun freie Fahrt, das Tempo reduzieren muss nur noch, wer an den Knotenpunkt heranfährt. Diese Drosselung des Tempos erfolgt verkehrstechnisch auf allen Zufahrten des Kreisverkehrs.