„Unsere Baustelle liegt jetzt erst einmal auf Eis“, sagte Zowa-Vorsteher Jens Arnold mit Blick auf die Europa-Kreuzung. Dort baut der Wasserverband zurzeit neue Rohre für die Wasserversorgung ein. Doch die schwere Maschine, die dort die Rohre unter der Erde verlegen sollte, ist defekt. „Das hat uns der Subunternehmer der beauftragten Firma jetzt mitgeteilt“, sagte er.
Eigentlich hätten die Arbeiten am Montag beginnen sollen. Nun wird es voraussichtlich eine Verzögerung von 14 Tagen geben. „Wir hoffen, dass wir Anfang November weitermachen können“, sagte Arnold. Das Problem sei, dass solch ein Spezialgerät nicht so einfach zu bekommen sei. „Wir müssen die Reparatur jetzt abwarten.“

Fahrbahn muss nicht aufgerissen werden

An der Kreuzung zwischen Lindenallee, Julian-Marchlewski-Ring und der Zufahrt zum Oder-Center werden aktuell sogenannte 400er-Rohre eingesetzt. Das Material liegt bereits seit einigen Wochen an der Baustelle. Mit der gewählten Methode, die Rohre zu verlegen, wird vermieden, dass dort die Fahrbahn aufgerissen werden muss. Der Verkehr an dem Knoten wird nicht beeinträchtigt.
Arnold hofft, dass es ab November dann nach dem ursprünglichen Plan weitergeht. Fest stehe bereits, dass die Zeit, die nun verloren geht, nicht wieder aufgeholt werden kann.