Am Montag haben vier Mitgliedsgemeinden des Zowa eine Dringlichkeitssitzung des Verbandes beantragt. Sie wollen nicht bis zum 11. Mai warten, dem Termin, der von Bewer angekündigten Verbandsversammlung, um Aufklärung darüber zu erhalten, was beim Zowa läuft. Das ist möglich, wenn mindestens ein Fünftel der Stimmen dies verlangen. Beantragt haben die Dringlichkeitssitzung die Gemeinden Berkholz-Meyenburg, Casekow, Passow und Schwedt. Allein die Stadt Schwedt hält 40 Prozent der Stimmen.
In der Auseinandersetzung beim Zowa geht es um den Diebstahl von Wasseruhren, die verbandsinterne Aufklärung dieses Vorfalls, sowie angeblich um weitere Vorwürfe, die derzeit von externen Prüfern ermittelt werden. Vorsteher Jens Arnold ist seit dem 13. März beurlaubt. Die Mitgliedskommunen des Verbandes erfuhren von den Vorgängen erst aus der Zeitung.