Familie Rüth, beide selbst Mitglieder des Vereins, stellte 1990 Quadratmeter Land zur Verfügung, um einen Teil der schon seit zwei bis drei Jahren gezogenen 130 Baumsetzlinge in die Erde zu bringen. Es hätte eine noch größere Fläche bepflanzt werden können, jedoch darf nur eine Fläche von unter 2000 Quadratmetern zur Baumbepflanzung genutzt werden. Sonst wird nach deutschem Recht eine behördliche Genehmigung als Waldpflanzung nötig. "Die restlichen Setzlinge werden nun als Grenzbepflanzung gesetzt", so Ignaz.
"Jeder kann nach seinen Möglichkeiten etwas für die Umwelt tun und seinen Beitrag leisten gegen die unsägliche und vor allem für die nachfolgenden Generationen teure und gefährliche CCS-Technologie. Wir werden auch jeden Baum, der es nicht schaffen sollte groß zu werden, durch einen neuen ersetzen", versichert Andreas Rüth. Der Verein unterstütze die Aktion nach besten Kräften. Seit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages in Brandenburg wisse man, dass sich die Bürger im Oderbruch nur auf sich selbst verlassen können.
"Die Idee hat uns seit Monaten bewegt. Jetzt haben wir endlich die Möglichkeit gefunden, sie auch umzusetzen", freut sich der Vereinsvorsitzende. Zur Aktion gehörte auch, dass ein Schutz vor Wildfraß für jeden der Setzlinge geschaffen wurde. Noch seien die Bäume sehr klein, aber in 20 Jahren sind daraus schon stattliche Exemplare geworden. "Dann bauen sie durch ihren Stoffwechsel eine große Menge Kohlendioxyd ab. Unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln möchten wir eine gesunde Welt zurückgeben. Unsere Generation hat ihnen schon genug Probleme hinterlassen. Wir müssen mit einer CO 2 -Endlagerung nicht noch ein weiteres Umweltproblem hinzufügen", sieht es Rolf Ignaz.
Verein BruchKultur; Kontakt Rolf Ignaz; Telefon 033476 607020, Mobil 0176 44654910; Internet: www.bruchkultur.d e