Barbara Junge hat am Mittwoch ihren 75. Geburtstag mit ihrer Familie und der großen Golzower Gemeinschaft im Gasthaus Wagner gefeiert. Von der einstigen Filmklasse, die sie mit ihrem Mann Winfried bis 2005 filmisch begleitet hatte, waren Bernhard Guderjahn, Bernd Oestreich, Willi Sommerfeld, Eckhard Hoppe, Marieluise Seidel sowie Manuela Teich und Anita Weber gekommen. Marlies Teike als einstige Klassenlehrerin sowie ehemalige Bürgermeister wie Heinz Riedel, Christian Dorn und Klaus Dieter Lehmann waren ebenso gekommen wie Golzower, mit denen Junges eng zusammengearbeitet haben.
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Bürgermeister Frank Schütz dankte der Jubilarin für ihre treue Verbundenheit zu Golzow, zu den Menschen im Oderbruch und ihren Geschichten. Es sei eine besondere Ehre, dass sie den Tag in Golzow begeht. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sandte einen Glückwunsch. „Es ist ein Segen für Brandenburg, dass Sie ihr Weg nach Golzow geführt hat. Entstanden ist ein Meisterwerk der Dokumentarfilmgeschichte. Christian Dorn erinnerte an seine Verbindung zur Dokumentation, die er zunächst als eher belastend ansah. Der besondere Wert sei ihm vor allem nach der Wende aufgegangen, als Westdeutsche den Film als hilfreich für das Verständnis der DDR bezeichneten.