147 Liter pro Einwohner und Tag
Der Vorsteher resümierte in seinem Lagebericht eine stabile wirtschaftliche Situation des WAZ. Auf Nachfrage von Klaus Richter, der Seelower Stadtverordnete hatte als interessierter Bürger teilgenommen, erklärte Schulze, dass die Dürre 2018/19 den Verband nicht an die Kapazitätsgrenze gebracht habe. Das Wasserwerk Seelow sei erst zu 45 Prozent ausgelastet. Es gebe bei den Wasserressourcen, die sich im gedeckten Grundwasserleiter befinden, keinen absehbare Mangel an Wasser.
Im Bericht zum Wirtschaftsjahr 2018 machte er deutlich, dass dieses trockene Jahr zur besten Wasserproduktion im langjährigen Vergleich geführt habe. Der erhöhte Wasserverbrauch habe sich auch positiv auf das gesamte Leitungssystem ausgewirkt. Der Verbrauch sie zeitweise auf 147 Liter je Einwohner täglich gestiegen. Die noch ungeprüfte Jahresrechnung für 2018 weise einen Überschuss von  586 470 Euro aus. Davon  fließen 30 594 Euro in die Rücklage und mit 555 875 Euro werden Verlustvorträge getilgt. Zum Vergleich: 2017 betrug der Jahresüberschuss 128 877 Euro.
Der Verband habe 2018 wieder investiert, erläuterte Schulze. Insbesondere in die Filter des Seelower Wasserwerkes (118 000 Euro), in die Trinkwasserleitung Rathstock (84 00 Euro), in die Leitung im Zuge des Radwegebaus an der B112 in Podelzig, im Seelower Lindenweg sowie in den neuen Schlammsaugwagen. Der WAZ hat 19 Vollbeschäftigte, einen geringfügig Beschäftigten und bildet zwei  Lehrlinge aus.