Die Zahl der Neuinfektionen im Rahmen der Corona-Pandemie ist in Märkisch-Oderland seit Freitag um 182 gestiegen.
Seit Beginn der Pandemie im März sind im Landkreis 1358 Personen positiv auf Sars Cov-2 getestet worden. Davon sind 882 Menschen wieder genesen, 452 Menschen sind erkrankt. 24 Personen sind im Zusammenhang damit gestorben, heißt es im Lagerbericht von Montag.

26 werden in Krankenhäusern behandelt

Aktuell befinden im Landkreis 1072 Menschen in häuslicher Isolation, 13 werden im Krankenhaus Märkisch-Oderland behandelt und 13 in der Rüdersdorfer Immanuel Klinik. Die 7-Tage Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 109.
Unterschiede zur Statistik des Landes erklärt Kreissprecher Thomas Berendt mit einem Wechsel der Auswertungssoftware, der dazu geführt habe, dass es einen Stau der Meldungen gegeben hat. Dies sei jedoch behoben.

Keine Testzentren geplant

Der Landkreis werde nicht, wie bei der ersten Coronawelle im Frühjahr, Testcentren an den Krankenhäusern einrichten. Es habe sich gezeigt, dass die praktizierenden Hausärzte inzwischen eine gute Möglichkeit gefunden haben, diese Tests selbst und dezentral durchzuführen.
Die Gemeinde mit den höchsten Zahlen von Erkrankten im Landkreis MOL sind aktuell die Stadt Strausberg mit 81 und die Gemeinde Hoppegarten mit 46. Es folgen die Gemeinde Rüdersdorf (40), Petershagen/Eggersdorf (38) und Neuenhagen (36). In Seelow sind 29 erkrankt, in Letschin 9, im Amt Neuhardenberg 11, im Amt Lebus 13, und Seelow-Land 12 sowie in Barnim-Oderbruch 11.
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