Steigende Todeszahlen bei sinkendem Inzidenzwert — das kennzeichnet die Situation in Märkisch-Oderland laut Lagebericht am Freitag. Während die Zahlen der in Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Märkisch-Oderländer um vier auf 167 gestiegen ist, sinkt gleichzeitig die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 131,8. Damit liegt dieser Wert weit unter der Grenzmarke von 200, ab der verschärfte Regelungen in Kraft treten. Im Vergleich zum Vortag gab es 22 Neuinfektionen. 922 Menschen befinden sich aktuell in Quarantäne, 3119 Menschen sind wieder genesen.

Strausberg am stärksten betroffen

Mit 93 Corona-Fällen ist Strausberg kreisweit am stärksten betroffen, gefolgt von Bad Freienwalde (70) und Rüdersdorf (67). Am geringsten sind die Zahlen der Erkrankten laut Lagebericht in den Ämtern Seelow-Land (9), Golzow (10) und Neuhardenberg (12). An etlichen Schulen und Kitas befinden sich Schüler, Lehrer und Erzieher in Quarantäne. In Seelow sind die Kitas Arche Noah und Frechdachse geschlossen. An der Neutrebbiner Oberschule sind drei Lehrer in Quarantäne. Dort findet bis zum 22. Januar mit wenigen Ausnahmen gar kein Präsenzunterricht mehr statt.

18 Fälle am Krankenhaus Rüdersdorf

Am Krankenhaus Strausberg gibt es 13 Corona-Fälle. Sieben Beatmungsgeräte sind im Einsatz. Am Krankenhaus Wriezen gibt es sechs Fälle, am Rüdersdorfer 18 und am Seelower drei Fälle. Der Rettungsdienst Märkisch-Oderland hatte fünf Covid-19-Einsätze von Donnerstag zu Freitag.
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