Die Zahl der Todesopfer in Märkisch-Oderland ist über das Wochenende angestiegen. Das weisen die Lageberichte des Landkreises Märkisch-Oderland von Sonnabend und Sonntag aus.
Am Samstag waren fünf weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden, belief sich die Summe somit bei 172. Am Sonntag musste die Kreisverwaltung diese Zahl um zwei weitere Verstorbene nach oben erhöhen – somit sind seit Beginn der Pandemie nun 174 Menschen in Märkisch-Oderland an oder mit Corona verstorben. Für Samstag wurden 55 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gemeldet, am Sonntag dann noch weitere 19.

Meisten Corona-Fälle in Bad Freienwalde und Strausberg

Dagegen weiter fallend ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Er lag am Freitag bei 131,8 – und damit weit unter der 200er-Marke vom Wochenbeginn, welche Einschränkungen wie die 15-Kilometer-Regel nötig macht. Über das Wochenende ist der Wert erneut gefallen – liegt laut Lagebericht von Sonntag nun bei 122,09.
In MOL wurden seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 4031 Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon sind 3255 wieder genesen, 602 erkrankt und 174 verstorben. 890 Märkisch-Oderländer befinden sich aktuell in Quarantäne. Über die Lage in den Krankenhäusern machte der Lagebericht am Sonntag keine Angaben. Die meisten Corona-Fälle in MOL haben derzeit laut Liste die Städte Bad Freienwalde (70) und Strausberg (68), gefolgt von der Gemeinde Rüdersdorf (49).