„Asyl, Asylbewerber, Geduldete – 20 Jahre Asylpolitik in den neuen Bundesländern“ ist das nächste Schlossgespräch überschrieben, zu dem am 20. Oktober um 19 Uhr in die Bildungs- und Begegnungsstätte eingeladen wird. Mit der Wiedervereinigung sind nicht nur Mark und NATO-Bündnis in die ehemalige DDR eingezogen, sondern auch die bundesdeutsche Asylpolitik. Anfang der neunziger Jahre kam es an mehreren Orten zu Ausschreitungen und Übergriffen gegenüber Asylbewerbern. In dem Gespräch geht es u.a. darum, welche Rolle die Asylpolitik heute in der Region spielt, wer die Menschen waren, die vor 20 Jahren Asyl beantragten und wer heute in den Heimen auf seinen „Bescheid“ wartet.
Zu Gast sind Harald Glöde von „borderline europe - Menschenrechte ohne Grenzen“ und Andrea Günther vom Netzwerk für Toleranz und Integration (NTI) MOL und eine Asylsuchenden.