Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr-Ortswehr Lebus und die Freiwillige Feuerwehr Lebus veranstalten am Sonnabend, 17. September, von 13 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür am Gerätehaus. Gleichzeitig wird auch ein Jubiläum gefeiert: Die Jugendfeuerwehr Lebus gibt es nun schon seit 60 Jahren. Zurzeit hat sie 23 Mitglieder zwischen sechs und 18 Jahren. „Tendenz steigend“, erklärt Jugendwart Mirko Krüger. Die Organisatoren des Tags der offenen Tür wollen das Event für Besucher – die ihre Autos auf dem Gelände von Blau-Weiß Lebus abstellen können – und vor allem auch die Mitglieder der Feuerwehr zu einem Erlebnistag für die ganze Familie werden lassen. Dafür haben sie sich einiges überlegt.
„Wir wollen die Veranstaltung diesmal etwas größer aufziehen“, kündigt Britta Fabig, Vorsitzende des Fördervereins an. Das bedeute nicht, dass Programmpunkte, die in der Vergangenheit bei den Besuchern beliebt waren, weggelassen werden. „Im Gegenteil“, so Fabig. Es wird eine Hüpfburg geben und auch Kinderschminken ist im Angebot. „Die Verkehrssicherheit ist mit einem Infostand samt Reaktionstestgerät und Rauschbrillenparcours dabei“, informiert Britta Fabig. Die Traktorenfreunde sind dabei und die Freiwillige Feuerwehr Seelow rückt mit ihrem neuen Löschfahrzeug an. „Und Golzow unterstützt uns wieder mit einem Boot“, so Britta Fabig. Das Fahrzeug aus Seelow wird als Shuttle dienen und die Gäste zu Oder bringen, wo sie an Bootstouren teilnehmen können. „Zurück fährt der Shuttle natürlich auch“, versichert die Vereinsvorsitzende.
Bei Blau-Weiß Lebus werden Parkplätze für Besucher des Tags der offenen Tür bei der Freiwiliigen Feuerwehr Lebus eingerichtet.
Bei Blau-Weiß Lebus werden Parkplätze für Besucher des Tags der offenen Tür bei der Freiwiliigen Feuerwehr Lebus eingerichtet.
© Foto: Katja Gehring

Sticker zum Tauschen mitbringen

Spannend für die Kinder könnte vor allem die geplante Tauschbörse für die Stickerstars „Verein(t) in Lebus“ werden. „Mädchen und Jungen, die die Aufkleber sammeln und welche doppelt haben, sollten sie mitbringen zum Tag der offenen Tür und dort tauschen“, empfiehlt die Vereinsvorsitzende. An der Stickeraktion beteiligen sich die sechs Vereine in Lebus sowie die Jugendfeuerwehr und die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr. Hefte und Aufkleber gibt es noch bis November im Edeka zu kaufen.
Zu Beginn des Nachmittags werden die Mitglieder der Jugendfeuerwehr einige Shows präsentieren. Den Anfang machen gegen 14 Uhr die Sechs- bis Zehnjährigen mit ihrer Gruppenstafette, dem Grundaufbau für einen Löschangriff. Dazu gehört es, den B-Schlauch und den C-Schlauch an den jeweiligen Verteiler und dann das C-Stahlrohr an den C-Schlauch zu kuppeln. „Mit Knoten und Büchsen runterspritzen und alles auf Zeit“, kündigt Mirko Krüger an. Im Anschluss zeigen die unter 14-Jährigen einen traditionellen Löschangriff und ab 16.30 Uhr folgt dann eine Vorführung der unter 18-Jährigen mit dem traditionellen Fahrzeug „Oma“, das der Förderverein kürzlich vom Amt Lebus übernommen und von der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr hergerichtet wurde.
Jugendwart Mirko Krüger präsentiert das Stcikerheft, das ein Gemeinschaftsprojekt der Lebuser Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr ist. Am Tag der offenen Tür gibt es dazu eine Tauschbörse.
Jugendwart Mirko Krüger präsentiert das Stcikerheft, das ein Gemeinschaftsprojekt der Lebuser Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr ist. Am Tag der offenen Tür gibt es dazu eine Tauschbörse.
© Foto: Katja Gehring

Festakt mit Rückblick und Ehrungen

Höhepunkt für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr wird ein kleiner Festakt, mit dem die Veranstalter auf 60 Jahre Jugendfeuerwehr in Lebus zurückblicken wollen. Er soll aber auch genutzt werden, um Ehrungen vorzunehmen. Wer auf der Liste steht und warum, wollte die Vereinsvorsitzende noch nicht verraten. „Das soll eine Überraschung werden.“
Damit die Veranstaltung launig wird, haben die Organisatoren Anekdoten aus den vergangenen 60 Jahren gesammelt, die während des Festakts erzählt werden. „In all der Zeit ist viel passiert“, sagt Jugendwart Mirko Krüger. So werden lustige Erlebnisse genauso zur Sprache kommen, wie ernstere Ereignisse. „Den einen oder anderen gebrochenen Fuß gab es schon“, erinnert der 44-Jährige sich. „Das gehört dazu“, meint Krüger. Genauso wie die Feste. „Wer zusammen in einen Wohnungsbrand geht, darf auch zusammen feiern.“
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