In den dreitägigen Workshops ging es vor allem darum, den Organisationen Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Arbeit dauerhaft auf breite Füße stellen und in die Öffentlichkeit transportieren können. "Das Problem von Nichtregierungsorganisationen besteht oft darin, dass es Fördermittel für zeitlich befristete Projekte gibt", erläutert Müller. "Laufen die Projekte aus, treten schnell Finanzierungslücken auf."
In den Workshops sei es auch darum gegangen, Haupt- und Ehrenamt zu kombinieren. Zu den Themen referierten Experten aus Deutschland und Polen, sowohl von Stiftungen als auch Universitäten (Posen) sowie Verwaltungen (Landkreis Märkisch Oderland, Marschallamt, Stadt Posen).
Vorgestellt wurde erstmals auch die 360 Seiten starke Publikation "Bildung grenzenlos vernetzen". Es ist die umfangreichste Dokumentation, die bisher zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit erschienen ist. Sie enthält Porträts der Kleeblattschule Seelow, der Grundschule Dolgelin, der Schule am Tornowsee in Pritzhagen sowie von zwei Schulen im polnischen Kostrzyn, die zwei Jahre lang am Translimes-Projekt (Grenzen überwinden) teilgenommen haben. Die Publikation kann ab Januar im Schloss Trebnitz angefordert werden.