Damit werden künftig mehr internationale Tagungen und Konferenzen möglich. Das Vorhaben wird mit Leader-Mitteln gefördert. Die Planung und Baubetreuung liegt in den Händen von pro3. Das Seelower Planungsbüro hatte schon bei der Rekonstruktion des ebenfalls denkmalgeschützten Waschhauses, in dem sich das Gustav-Seitz-Museum befindet, Akzente gesetzt.
Im Oktober vorigen Jahres hatten sich Vertreter der polnischen Städte Gorzów (Landsberg) und Witnica (Vietz) sowie vom Vorstand und der Leitung des Bildungs- und Begegnungszentrums Schloss Trebnitz zur Auftaktrunde für das Projekt „Feldsteinscheune“ getroffen. Das Vorhaben ist Bestandteil des Projektes „Grenzenloser Dreiklang – Natur, Kultur und Bildung in Trebnitz, Witnica und Gorzów“. Im September kam dafür der Zuwendungsvertrag aus dem EU-Förderprogramm Interreg V A, mit dem die einzelnen Vorhaben nun finanziell untersetzt sind.
In Witnica werden das Kulturhaus zu einem Ort des grenzübergreifenden Kulturerlebnisses und in Gorzow der Siemiradzki-Park zu einem niedrigschwelligen Begegnungsort mit Natur und Kunst ausgebaut. Im Kulturhaus Witnica befindet sich die Heimatstube, die der Sozialpädagoge und Historiker Zbigniew Czarnuch dort initiiert hat. Im Siemiradzki-Park befindet sich ein Amphitheater. Von einem Hügel in diesem Park gibt es einen schönen, Panoramablick auf die Stadt.
Schloss Trebnitz agiert dabei als Lead-Partner, koordiniert die einzelnen Maßnahmen und die Abrechnungen.