Schön trocken und gutgelaunt hingegen saßen die, die ein Plätzchen im großen Festzelt gefunden hatten. Dort eröffnete Zechins Bürgermeister Dieter Rauer das fest mit der Auszeichnung der Einwohner mit den schönsten Grundstücken.
In Buschdorf sind dies in diesem Jahr Gudrun und Klaus Pehle, in Zechin Britta und Marco Gröne und in Friedrichsaue Renate Steuer und Werner Fröhlich. Rauer würdigte gerade die Friedrichsauer dafür, dass sie nicht nur ihr eigenes Grundstück zur Augenweide machen, sondern sich auch um den Oderbruchbahnradweg vor ihrer Haustür kümmern. Die Vorbereitungen zum Backofenfest, zu dessen Gelingen viele in der Gemeinde beigetragen haben, nahm der Bürgermeister auch als Beweis für die Freundschaft und den Zusammenhalt im Dorf. Deshalb sei er auch zuversichtlich, dass Zechin am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnimmt. Ganz besonders herzlich begrüßte Rauer die Gäste aus Boewingen/Attert. Seit zehn Jahren pflegen die Buschdorfer die Beziehungen zu den rund 900 Kilometer entfernten Partnern in Luxemburg. Seit fünf Jahren ist ein Vertrag die Grundlage. „Bei den Begegnungen mit unseren rund 50 Gästen unter Leitung von Bürgermeisterin Anny Thillen wurde deutlich, dass sich eine richtige Freundschaft herausgebildet hat“, betonte Guntram Glatzer. Der Zechiner war einer der Organisatoren von Backofenfest und Partnerschaftstreffen.
Die Luxemburger revanchierten sich mit Blasmusik. Das Orchester „Fanfare de la Commune de Boevange/Attert“ begeisterte die Oderbrücher ebenso wie die Tänze der Lokalmatadoren von den „Sunflowers“. Aber auch auf dem Festplatz wurde wieder viel geboten. So präsentierte Helmut Hulitschke vom Dorfmuseum Friedrichsaue eine Sonderausstellung zum Thema historische Bodenbearbeitung. Da gab es restaurierte Holzkrümmer, Kehr- und Hakenpflüge zu bestaunen.