Mit einer Anreise von fast 200 Kilometern bestreiten die Gäste  eine ihrer längsten Auswärtsfahrten in der Saison, in der das Team aus Oberspreewald-Lausitz herbe Rückschläge einsteckte. Nur drei Punkte aus sechs Partien bedeuten vorerst den letzten Platz des Gesamtklassements. Einer der Gründe zur aktuellen Lage ist mit Sicherheit auch der Abgang vom jahrelangen Leistungsträger Clemens Potratz, der die Kugeln nunmehr beim Zweitligisten BSV Grün-Weiß Friedrichshain schiebt. Mit 3286 Holz fegte man den Aufsteiger aus Plessa mit 6:2-Mannschaftspunkten von der Bahnanlage.
Die Zechiner sind gewarnt, so dass die Tabellensituation nicht das wahre Leistungsvermögen der jeweiligen Mannschaften widerspiegelt. Dennoch ist der Sieg in den Heimspielen stets eine Pflichtaufgabe. Besonders, wenn man den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte halten möchte.
Heimsieg ist Pflicht
Generell sind die Männer aus Zechin zurzeit auswärts erfolgreicher als auf der eigenen Anlage. Dies zeigten die Partien gegen Senftenberg und zuletzt gegen Zeil, in denen man zwar phasenweise souverän agierte, aber die Konstanz und Geschlossenheit nicht bis zum Schluss aufrechterhielt. Daher fordert Kapitän Lehmpfuhl von seinem Team, auch daheim zu überzeugen und die Punkte zu verteidigen.  Die Gelegenheit das Vorhaben in die Tat umzusetzen, bietet daher das Spiel gegen Hohenbocka, welches ab 13 Uhr startet. Die Zechiner liegen vor dem Spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
Zuschauer, Fans und Interessierte sind wie immer gern gesehen, um die Oderbrucher lautstark anzufeuern. Für die Daumendrücker aus der Ferne gibt es natürlich wieder den bewehrten Liveticker.