Das Projekt umfasst den Zeitraum von 1943 bis 1953. "Es sind zehn Jahre, in denen die Stadt Lebus und ihre Bevölkerung auf den Krieg vorbereitet, in ihn hineingezogen, schließlich mit Evakuierung, etwa 95 Prozent Zerstörung und nachfolgender Besatzungsherrschaft Ofer des Krieges wurde", heißt es in der Vereinbarung, "um dann während der Wiederaufbauphase mit den Anfängen einer radikalen Gesellschaftsänderung konfrontiert zu werden."
Noch heute sind die Kriegsspuren in der Landschaft sichtbar: Bomben- und Granattrichter, Reste von Schützengräben, bewachsen von Büschen und Bäumen. Bei jeder größeren Baumaßnahme stellt die explosive Hinterlassenschaft in der Erde eine große Gefahr dar, wird in dem Vertrag unterstrichen.
Teil des gemeinsamen Projektes sei eine weitere Erschließung und Auswertung von Augenzeugenberichten für das Lebuser Heimatmuseum, Interessierte und Institutionen, wie der Gedenkstätte. Geplant ist mit dem Projekt eine Exposition und Begleitmaterial, vielleicht auch eine Wanderausstellung als Anregung zur Heimatkunde, heißt es in der Kooperationsvereinbarung.