Seit dem 12. Juli waren sie nun schon hier und arbeiteten auf dem Campus Schloss Trebnitz an ihren Werken – die elf Bildhauerinnen und Bildhauer aus Deutschland und Polen. Beworben hatten sich fast 90 Künstler. Das Gustav Seitz Museum hatte die Teilnehmer eingeladen, sich in diesem Jahr dem Motto „Antike - Vorbild und Inspiration?“ zu widmen. Die Werke des Deutsch-Polnischen Pleinairs für figürliche Plastik werden nun bis zum 22. August in einer Ausstellung präsentiert. Dazu erscheint ein zweisprachiger Katalog mit den Arbeiten der Akteure.
Pleinair in Trebnitz: Ryszards Litwuiniuks Holzfigur erinnert an das Trojanische Pferd. Es stellt jedoch nur das Gerüst für ein eine Centauride dar. Nur mit bloßen Händen verarbeitet er noch 140 kg Lehm, um eine Plastik mit ausladenden Rundungen entstehen zu lassen.
Pleinair in Trebnitz: Ryszards Litwuiniuks Holzfigur erinnert an das Trojanische Pferd. Es stellt jedoch nur das Gerüst für ein eine Centauride dar. Nur mit bloßen Händen verarbeitet er noch 140 kg Lehm, um eine Plastik mit ausladenden Rundungen entstehen zu lassen.
© Foto: Doris Steinkraus

Landrat wird erwartet

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung, verbunden mit der Verleihung des Gustav-Seitz-Preises 2021, findet am diesem Sonntag in der Feldsteinscheune vom Schloss Trebnitz statt. Los geht es um 15 Uhr mit der Begrüßung durch den Vorstand Gustav Seitz Stiftung. Die Einführung übernimmt Marta Wróblewska. Sie ist die Kuratorin der Ausstellung und Kunstkritikerin aus Danzig. Grußworte werden aber auch durch Gernot Schmidt, Landrat von Märkisch-Oderland, sowie Maciej Aleksandrowicz, Direktor des Zentrums für Polnische Skulptur in Oronsko, erwartet. Anschließend folgt die Verleihung des Gustav-Seitz-Preises 2021 an einen der Teilnehmer des Plenairs. Die musikalische Umrahmung gestaltet das Ensemble der Mieczysław-Karłowicz-Allgemeinbildenden Musikoberschule zu Poznań.