Die Jüngsten sind gerade mal sechs Jahre alt. Ihr Ehrgeiz ist dennoch genauso groß wie bei den 17-Jährigen, die an diesem Tag auf dem Sportplatz in Genschmar zum sportlichen Wettkampf antreten. Und das auf einem bestens präparierten Areal. "Die Feuerwehren Genschmar und Golzow haben tolle Arbeit geleistet", lobt der Mike Likpe, der zuständige Bereichsjugendwart.
25 Teams aus neun Wehren sind angereist, jeweils vier aus Letschin und Golzow. 242 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren, davon mehr als 100 Mädchen, messen ihre Kräfte.Es geht um die Qualifizierung für die Kreismeisterschaft am 28. Juni in Altlandsberg. Da rechnet Lipke wieder mit vorderen Plätzen.
"Der Feuerwehrsport hat in unserer Region eine andere Bedeutung als im Berliner Umland", weiß der Trepliner. Dort hätten die Feuerwehren ganz andere Einsatzzahlen zu bewältigen und nicht die Kraft für so intensiven Feuerwehrsport. "Wir können bei uns nicht nur ausbilden, die Kinder und Jugendlichen wollen sich auch beweisen. Das können sie bei diesen Wettkämpfen hervorragend", sagt Lipke.
Der Nachwuchs bringt erneut sehr gute Ergebnisse: Im Löschangriff legen die Mädchen und Jungen Spitzenzeiten hin, wie die Libbenichener mit 24,2 sec. Das würde für vordere Plätze im Männerbereich reichen. "Das geht nur durch die unermüdliche Arbeit der Jugendwarte", unterstreich Mike Lipke. Gut 30 agieren in den Wehren des Verbandsbereiches Seelow. An diesem Tag stehen sie und viele Helfer, darunter zahlreiche Eltern, an den Wettkampfstätten, feuern an, machen Mut, freuen sich über Siege und trösten bei Niederlagen. In der Gesamtwertung holt in der Altersklasse 15 bis 18 männlich Libbenichen vor Treplin und Gusow-Platkow den Sieger-Pokal, bei den Mädchen gewinnt Treplin vor Libbenichen und Podelzig. In der Altersklasse 10 bis 14 männlich siegen die Libbenichener vor Golzow und Letschin. Bei den Mädchen traten nur die Lebuserinnen an.