n Altfriedland. Der Fahlberg Chor aus Bad Freienwalde lud am Sonntag zum Weihnachtssingen in die Altfriedländer Kirche ein. Er absolvierte er eine weihnachtliche Zeitreise durch die Jahrhunderte. ("Oh du fröhliche...", "Es ist ein Ros entsprungen...", "Hört der Engel helle Lieder..."). Vor der Kirche gab es erstmalig einen kleinen Adventmarkt, organisiert vom Förderverein der Klosterkirche Altfriedland. Hobbybäckerin Monika Auerbach verkaufte an ihrem Kuchenbuffet mit Hilfe von Christiane Arndt-Pernau ihre köstlichen Kuchenkreationen. Becher aus Keramik mit der Aufschrift "Friedliche Weihnacht" wurden extra angefertigt. Der Erlös fließt in die Sanierung der Klosterkirche. An verschiedenen Ständen wurden Keramik, Spielzeug, Fröbelsterne und mehr angeboten. Die Feuerwehr mit Ortswehrführer Lars Knaak setzte Feuer und Licht in Szene. Carl August von Oppen, Vorsitzender des Fördervereins, bat die Besucher um eine großzügige Spende - für die 2018 beginnende Sanierung von Dach, Turm und Seitenmauern.
n Neutrebbin. Bevor der Weihnachtsmarkt am Sonntagnachmittag eröffnet wurde, düste der Weihnachtsmann alias Uwe Schiffmann mit 37 PS unter der Haube mit dem neuen roten Großflächenmäher für die Gemeinde auf das Festgelände. Unter großem Applaus überreichte Bürgermeister Werner Mielenz voller Stolz die Schlüssel für den lang ersehnten Traktor an den Gemeindearbeiter Hartmut Granzin. Der Weihnachtsmarkt stand unter dem Motto "Vom Dorf fürs Dorf". Vereine, der Jugendclub, die Schulen und auch die Kita beteiligten sich. Mit einem kleinen Weihnachtsprogramm erfreuten Schüler der Grundschule und der Oderbruch Oberschule das Publikum. Wer von den Kindern sang oder ein Gedicht aufsagte, durfte sich an der Weihnachtstanne bedienen. Schlange stehen hieß es beim Pferdereiten, angeboten vom Verein Neutrebbiner Pferdefreunde. Rundfahrten mit dem beleuchteten Feuerwehrauto bot die Feuerwehr, am Schminkstand zeigten Schülerinnen der zehnten Klasse ihr künstlerisches Können.
n Lebus. Nachdem die Organisatoren im vergangenen Jahr den Weihnachtsmarkt in die Altstadt zurückverlegten, nahm der Besucheransturm wieder zu. In der Kirche blieb kein Platz unbesetzt, als Pfarrerin Katharina Falkenhagen in einer Andacht an die christliche Bedeutung der Weihnachtszeit erinnerte. Bläser des Posaunenchores der Kirchengemeinde spielten und im Hof der Kirche verteilten Kinder der Kita "Kirchenmäuse" in Engelskostümen weiße Glückssterne.
Begeistert feierten die Marktbesucher Auftritte des Spatzenchores der Burgschule, der Mitglieder des Seniorenchores der Volkssolidarität sowie der "Kirchenmäuse". Es gab frische Waffeln, Keramikartikel, Kerzen, Weihnachtskarten und Glühwein. Wenige Schritte weiter im Museum "Haus Lebuser Land" erwarteten die Gäste eine kleine Garteneisenbahn, ein Spendenbasar und ein Lagerfeuer. Im Haus öffnete eine Ausstellung unter dem Titel "Lebus als Motiv - Inspirationen, Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik" ihre Pforten. Im Mittelpunkt stehen die Stadt Lebus, ihre Menschen und Gebäude sowie die sie umgebende Natur. Zu sehen ist sie bis zum 14. April. Zum Weihnachtsmarkt richteten die Mitglieder des Heimatvereins in der zweiten Etage des Hauses zudem ein gut besuchtes kleines Café ein, wo es auch Überraschungen für die Jüngsten gab.