Schröter hat seine Anerkennung für die Arbeit der Polizisten mit der Übernahme der Schirmherrschaft über den Martin-Heinze-Fonds deutlich gemacht. Am Rande des Forums dankte der Vorsitzende des Fonds, der einstige Schutzbereichsbereichsleiter von Märkisch-Oderland Ullrich Papperitz, Schröter für sein Engagement.
Der Fonds unterstützt Witwen und Waisen oder Unterhaltsberechtigte von im Dienst ums Leben gekommenen Polizisten. Zuwendungen erhalten zudem Polizeibeamte, die infolge ihrer Dienstausführung erhebliche gesundheitliche Nachteile erlitten haben und ihren Dienst nicht mehr ausüben können.
Der Fonds trägt den Namen von Martin Heinze, der am 20. August 1995 im Dienst ermordet wurde. Der 46-jährige Vater zweier damals sieben und 15 Jahre alter Töchter war während einer Zivilstreife von einem Einbrecher in Potsdam mit einem Stich ins Herz getötet worden. Der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später gefasst.
"Der Martin-Heinze-Fonds erinnert schon in seiner Bezeichnung an die besondere Gefährdung, die der Polizeiberuf mit sich bringen kann", begründet Schröter seinen Einsatz für diesen Fonds. "Der Polizeialltag ist seit dem gewaltsamen Tod von Martin Heinze leider nicht friedlicher geworden." Er begrüße den Fonds, der letztlich auch ein klares Signal der Solidarität im Land aussendet.
Der Fonds wirbt dafür, dass nicht nur Polizisten, sondern auch die Zivilbevölkerung dieses Anliegen unterstützt. Ansprechpartner für alle Fragen zum Fonds sind Ullrich Papperitz in Rauen (Oder-Spree) sowie Rechtsanwalt Matthias Trömel in Wriezen (Märkisch-Oderland).
Infos und Kontaktdaten im Internet unter www.martin-heinze-fonds.de