Um die Ideen auch mit Inhalten zu füllen, luden die Parkhelden zu Workshops ein, begeisterten mehr als 30 Trebnitzer zum Mitmachen. Die Geschichte nimmt die Spaziergänger mit in die Zeit des frühen 18. Jahrhunderts, als Georg Friedrich von Ziethen über 3000 Arten in seinem Park in Trebnitz sammelte. "Es wird einen kleinen und einen großen Rundgang geben, der je nach Lust, Laune, Zeit und Ausdauer beschritten oder gejoggt werden kann", so Tauschke.
Zur Aufarbeitung der Ergebnisse des Workshops trafen sich die Akteure jetzt noch einmal, um die beiden vorgeschlagenen Routen zu begehen, zusätzliche Punkte festzulegen und den Geschichten der alten Trebnitzer aus der jüngeren Vergangenheit des Parks zu lauschen. Starten werden die Rundgänge am Schloss, vorbei am Ginkgo und an der Platane bis zur fünfstämmigen Sommerlinde, dem Tulpenbaum und zur Erbbegräbnisstätte derer von Brünnecks.
Noch werden die letzten Details umgesetzt. Im Frühjahr wollen die Parkhelden dann mit ihrem besonderen Leitfaden mehr Besucher locken und auch den vielen Gästen der Bildungs- und Begegnungsstätte einen attraktiven Anlaufpunkt bieten. Weitere Arbeitseinsätze sind geplant, um den Park mit seinem Pflanzen- und Gehölzreichtum erlebbar zu machen.