Sie waren aus dem Saarland, der Vulkaneifel, aus München und der Nähe von Hamburg ins Oderland gekommen. Aber auch aus Berlin und Brandenburg, wie die 13-jährige Amelie Gesche aus Fürstenwalde und die 14-jährige Ella Schmidt aus Templin.
Die Woche stand unter dem Thema "Das Eigene und Fremde im Text - Leben Schreiben". Doch es war ein Leitfaden, aus dem die Nachwuchsautoren die unterschiedlichsten Arbeiten "gesponnen" haben - Kurzgeschichten zumeist, aber auch Gedichte, Dialoge, Mini-Drehbücher.
Die Video-Sequenzen zu Beginn der "Werkschau" gaben den Besuchern einen Eindruck davon, wie die Teilnehmer ihre Literaturwoche verbracht haben: Nicht nur schreibend am Riesentisch, auch in Workshops diskutierend, bei szenischen Lesungen, Spaziergängen im Schlosspark, mit lustigen Lockerungsübungen - gegen mögliche Schreibblockaden vielleicht - und mehr.
Die Nachwuchsautoren haben sich vor allem mit der Gegenwart auseinandergesetzt, haben in ihren Arbeiten soziale Ungerechtigkeit in der Welt gespiegelt. Aber auch eigenes Erleben in der Familie, wie das Trauma sich erbittert streitender Eltern. Sie beschreiben die kleinen Wunder der Natur und die große Liebe unter Schulfreunden. In den Workshops ging es um Fragen wie: Über wen darf ich schreiben? Und: Gibt es Tabus?
Die Ergebnisse der Literaturwoche konnten die Verfasser und ihr Anhang am Ende mit nach Hause nehmen - in Form einer Anthologie mit allen Texten. Seminarleiter Nils Davidsohn dankte im Namen aller Teilnehmer den Mitarbeitern von Schloss Trebnitz, die die Schülerinnen und Schüler bestens versorgt haben.