Ziel sei es, das Oderbruch als Marke stärker in die Öffentlichkeit zu rücken und den Erhalt der Kulturlandschaft zu sichern. Für eine Beantragung des Siegels brauche man eine flächendeckende Mitwirkung, machte Schütz deutlich. Bis Ende November soll der Antrag an die Kultusministerkonferenz gestellt werden. Sie werde dann im April 2018 entscheiden, ob der Antrag an die EU geht, erläuterte Frank Schütz. Im März 2019 würde die EU-Jury entscheiden. Rund 20 000 Euro kostet allein die Antragstellung.
"Das Geld der Kommunen wäre aber nicht in den Sand gesetzt, wenn es mit der Verleihung des Siegels nicht klappt", zeigte sich Schütz auf entsprechende Nachfrage aus den Reihen der Abgeordneten überzeugt. "Die Imagewerbung wäre für alle ein Gewinn." Der wichtigste Aspekt sei, dass die Beteiligten gemeinsam öffentlich darauf hinwirken, die Strukturen des Oderbruchs zu erhalten. Bei einer Anerkennung durch die EU könnten Fördermittel eben auch dafür eingeworben werden, die von Bund und Land kofinanziert würden.