In Wollup entwickelt sich eine neue Tradition. Zum zweiten Mal wurde zum Osterfest im Gutspark eingeladen. Möglich ist dies nur Dank der Akteure der Parkinitiative. Mehr als 200 Teilnehmer waren gekommen, vor allem sehr viele Kinder, wie Nils Kaidel berichtet. "Die Frauen haben Osterspielereien vorbereitet und damit die Jüngsten in den Bann zogen. Unterstützt vom echten Osterhasen wurde Knüppelteig gebacken, es gab ein lustiges Tauziehen, die Kinder konnten eine Bastelstraße nutzen und Riesenseifenblasen zaubern." Das Kinderkarussell fuhr im Dauerbetrieb und das Ponyreiten durch den Park war ein absoluter Renner. Der Höhepunkt sei aber die große Schatzsuche gewesen, so Nils Kaidel. Dabei mussten geheime Botschaften enträtselt werden. Ein zweibeiniger Osterhase begleitet die Schatzsucher durch den gesamten Park bis zum Fund des großen Schatzes, der unter allen Kindern aufgeteilt wurde.
Gerettete Eiersuche
Die Ostereiersuche im Vogelpark Küstrin-Kietz hat bereits längere Tradition. Innerhalb von zwei Stunden fanden die mehr als 40 Besucher, darunter 25 Kinder, den Weg in den Kietzer Vogelpark, berichtet Uwe Bräuning. Bürgermeisterkandidat  Raimar Wendland habe die Gelegenheit genutzt, um sich den Küstrin-Kietzern vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch der Golzower Bürgermeister und Kreistagskandidat Frank Schütz war gekommen.
Dank Spenden neue Vögel
Anders als in den Jahren zuvor habe die Veranstaltung jedoch lang auf der Kippe gestanden. Grund: 2018 hatten Unbekannte ein Loch in die Voliere geschnitten. Mehrere Vögel verschwanden, wie die als  "Eyecatcher" fungierenden Ziegensittiche. Es mussten neue Vögel angeschafft werden. Schweren Herzens sah sich das Team Vogelpark gezwungen, alles zur Osteraktion abzusagen.  "Wir hatten jedoch nicht mit der darauf hin sofort einsetzenden Solidaritäts- und  Spendenwelle gerechnet", berichtet der Küstrin-Kietzer. Marion Pranzner und Uwe Bräuning bedanken sich  als ehrenamtliche Betreiber des Vogelparks bei Simona Koß, Lothar Ebert, Jörg Schröder, Raimar Wendland, Katrin, Marco  und Helmut Scharnow, Gerd Mollenhauer, Gerhard Schwagerick, Sven Korau und bei allen, teils anonymen, Spender. "Diese Unterstützung hat gezeigt, dass auch in Küstrin-Kietz ein großer Zusammenhalt besteht", ist Uwe Bräuning dankbar.