Mit neuem Personal in der Verwaltung aber auch dem Stellenplan und der neuen Kitagebührensatzung hat sich der Amtsausschuss am Montagabend bei seiner Sitzung in Neuhardenberg beschäftigt.
„Wir kommen gern dem Wunsch der Amtsausschuss-Mitglieder nach, dass sich unsere neuen Mitarbeiter hier kurz mal vorstellen“, erläuterte Amtsdirektorin Grit Brinkmann. Alle drei jungen Mitarbeiter sind im Fachbereich Bürgerdienst tätig und stehen auch schon als Ansprechpartner auf der Homepage der Verwaltung. Als Erste ergriff Ina Grün das Wort. Sie lebt in Altranft, hat eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte und Betriebswirtin absolviert und auch einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre in der Tasche. Als Nachfolgerin von Jutta Lutter wird sie künftig für Baumpflege, Straßenreinigung und Winterdienst zuständig sein. Kristin Wenzel (23) erzählte, dass sie aus Frankfurt stamme,  jetzt in Platkow wohne und sich um das Friedhofswesen kümmere. Der Neuhardenberger Patrick Stephan (27) berichtete von mehreren Anstellungen in Berliner Jobcentern. Er arbeitet jetzt im Einwohnermelde- und Gewerbeamt. Die Ausschuss-Mitglieder wünschten allen Drei viel Erfolg.
Personalangelegenheiten beinhaltete im Anschluss auch der Beschluss des Stellenplans 2019. Den hatte das Gremium zwar schon mit dem Haushaltsplan Ende November verabschiedet, allerdings mussten  laut Hauptamtsleiter Thomas Manig noch Korrekturen eingefügt werden. Man habe mehr Kita-Erzieher als ursprünglich geplant im Plan. „Alle Angestellten werden weit über dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt“, betonte er. Das Votum zum Stellenplan geschah dann einstimmig.
Erst nach etlichen Rückfragen beschloss der Amtsausschuss auch noch die neue Kita-Kostenbeitragssatzung. Die erste Fassung vom November wurde wieder aufgehoben, weil der Landkreis Märkisch-Oderland  sein Einvernehmen verweigert und anregt hatte, die Satzung mit der Kalkulation der Elternbeiträge noch einmal zu überarbeiten. In Absprache mit dem Jugendamt Strausberg habe man nun laut Manig einen Leitfaden entwickelt, der im Unterschied zu anderen Kommunen eine finanzielle Unterscheidung zwischen Hort (Betreuungsschlüssel 1:15) und Krippe (1:5) macht. Im neuen Papier, vorgestellt auch schon im Kita-Ausschuss, sind jetzt Elternbeiträge gestaffelt nach Einkommen und Betreuungszeit in Hort, Kita oder Krippe enthalten. Dieses Papier nimmt das Amt nun als Grundlage für neue Gespräche mit dem Landkreis. „Stimmt der zu, wird die Satzung veröffentlicht und die Eltern bekommen ihre Bescheide zugeschickt“, erklärte die Amtsdirektorin.