Was ist das denn? Sylvia Hein aus Hackenow wollte gerade ihren Tulpenbaum zurückschneiden, als sie auf etwas stieß, das sie nie zuvor gesehen hat. "Ein komisches kleines Gewächs, mitten im Baum", erzählt sie. Sogleich wurde die Nachbarin zu Rate gezogen, die selbst Tulpenbäume hat. "So etwas war an ihren Bäume aber noch nie", zeigt sich Sylvia Hein ratlos. Einen Experten hat sie eigentlich auch in der Familie - ihr Sohn ist Gärtner. Doch weder er noch der Chef der Gärtnerei konnten genau sagen, um was es sich da handelt. "Sie vermuten aber, dass der Baum möglicherweise weiblich ist und nun Zeit hatte, eine Frucht auszubilden", so Sylvia Hein. Doch bei einem dieser Gewächse blieb es nicht. Schaut man genauer hin, so entdeckt man nach und nach immer mehr, in verschiedenen Größen. Da niemand aus ihrem Umfeld sagen konnte, um was es sich dabei handelt, rief sie die Märkische Oderzeitung an. Nach der Internetrecherche ist klar: Der Tulpenbaum hat Samenkapseln ausgebildet. Sylvia Hein könnte die Samen, wenn sie reif sind, dazu nutzen, selbst einen Tulpenbaum zu züchten. Es wird geraten, die Samen zuvor zwei bis drei Tage ins Eisfach zu legen.