Der Referent für Energie, Klimaschutz und Klimawandel vom Landesumweltamt Brandenburg beleuchtete am Freitag mit sieben Kollegen in der Landeslehrstätte Lebus, was mit Menschen und Tieren passiert, wenn die Durchschnittstemperatur und die Meere steigen. „Was wir jetzt erleben – dass alles unter Wasser steht – werden wir regelmäßig haben: im Sommer große Dürren, dafür im Winter Überschwemmungen“, so Linke. Die längere Badesaison wird von Algen und Keimen im Wasser verdorben, das Radfahren von Wellen, die der Asphalt in der Hitze schlägt. Doch die vielen Erkenntnisse, die die Wissenschaft gesammelt hat, müssten schnellstmöglich in sinnvolles politisches Handeln münden. „Bisher funktioniert keines der internationalen Abkommen.“
Die Teilnehmer des Jugendforum Klimawandel, das zu einer bundesweiten Initiative der Umweltakademie Deutschland gehörte, diskutierten angeregt mit: Ob nicht nur die Politik, sondern jeder Einzelne etwas tun könne, um weniger CO2 in die Luft zu pusten? Weniger Fleisch essen, dessen Produktion sehr energieaufwändig sei, und besser Stoff- als Papiertaschentücher verwenden, riet Linke. Warum die Politik an energetisch uneffizienten Techniken festhalte? Linke meinte: „Italien hat seine Mafia, wir haben die Energiekonzerne.“