Jeden Dienstag von 16.30 bis 18.30 Uhr treffen sich die Jüngeren, donnerstags die Älteren. Alle lernen, wie Brandschutz funktioniert und wie man mit der Technik umgeht, die sich auf einem Feuerwehrauto befindet.
Beim Feuerwehrsport kommt es auch auf Schnelligkeit an. "Mir gefällt besonders gut, dass man sich hier so viel bewegen kann", sagt John aus Friedrichsaue, der schon bei den Großen mittrainiert, weil er bald zehn wird. "Mich mögen hier alle", erklärt er, warum er gerne herkommt.
Dem neunjährigen Luca aus Golzow, der seit vergangenem Jahr dabei ist, gefällt die Wettkampfdisziplin am besten, bei der fünf Mitglieder einen Hindernisparcour von 80 Metern Länge zurücklegen müssen: "Ich mag am liebsten 5x80, weil man da pumpen und spritzen kann."
Vor den Verbandsmeisterschaften wird auf der großen Wiese hinter dem Feuerwehrhaus trainiert. Vorerst komme es dabei aber noch nicht auf die Zeit an, sondern darauf, dass sich jeder in seine Position hineinfinde, erklärt Angela Kopp. Beim Löschangriff etwa machen ein paar der Jüngeren zum ersten Mal mit. Da muss aufgepasst werden, dass das Wasser nicht zu schnell aus den Schläuchen spritzt - sonst rutschen diese den kleinen Feuerwehrleuten aus der Hand.
Im vergangenen Jahr haben die Golzower bei den Verbands- und Kreismeisterschaften gut abgeschnitten. Aber nicht nur darauf komme es an, erklärt Ortswehrführer Olaf Herrmann: "Nicht nur üben, üben, üben. Auch das Drumherum ist wichtig." Davon zeugen das jährliche gemeinsame Feuerwehrcamp und besondere Angebote wie zum Beispiel ein Funklehrgang.