Der einzige beleuchtete Gehweg auf den Lebuser Schlossberg hinauf ist vor dem Jahreswechsel aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Die Frage, für wie lange das so bleiben wird und wie das Problem gelöst werden soll, führte mehrere Anwohner des Schlossbergs in die jüngste Beratung der Stadtverordneten.

Gutachter sieht akute Gefahr

Der Weg, den viele Schüler, Anwohner, die zum Einkaufen in die Stadt hinunter und Touristen nutzen, die zur Burgruine hinauf wollen, sei doch im Rahmen der Altstadtsanierung erst hergerichtet worden, wunderte sich Gilbert Beck. Bürgermeister Peter Heinl informierte, dass ein Gutachter festgestellt habe, dass der Hang, auf dem der Weg verläuft, offenbar rutsche.
Es würden jetzt Vermessungspunkte angelegt, um festzustellen, wie stark die Rutschung sei. Erst danach könnten Experten Maßnahmen zur Hangsicherung ergreifen. Abgesehen davon, dass dafür kein Geld im Haushalt der Stadt für dieses Jahr vorgesehen ist, sei „da kurzfristig nichts zu machen“, steht für Heinl fest. Er geht von einer Sperrung für mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr aus.

Warnschild wäre unrelevant

Ein Schild „Betreten auf eigene Gefahr“, wie vom Stadtverordneten Urs Walter vorgeschlagen, sei „versicherungsrechtlich nicht relevant“, erklärte Bau- und Ordnungsamtsleiter Manuel König in der Beratung. Eine junge Frau, ebenfalls Schlossberg-Bewohnerin berichtete, dass die Straße den Berg hinab unbeleuchtet, ohne Gehweg und Winterräumung, also gefährlich sei. Hier werde nach einer Lösung gesucht, versicherten die Stadtverordneten.