Gründungsmitglieder der Initiative sind laut einer Pressemitteilung Ekkehard Pluns, Mathias Weiß sowie die Vereine Langes Haus Altfriedland und BruchKultur Neuhardenberg. „Es soll schnell der Radweg gebaut werden. Für die Radler aus Altfriedland und Neuhardenberg und die Touristen muss endlich eine sichere Fahrt neben der gefährlichen B167 ermöglicht werden. Zwei tödlich verletzte Radfahrer auf dieser Strecke sind genug“, so Ekkehard Pluns. Unterstützung für die Aktion hätten die Fraktion „Aktiv für Neuhardenberg“ und der SPD-Ortsverein zugesagt, so Rolf Ignaz von BruchKultur. Weitere Förderer seien den Mitgliedern der Initiative willkommen.
Um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen und ein öffentlich sichtbares Zeichen zu setzen, hat der Zimmermann und Altfriedländer Ortsvorsteher Mathias Weiß aus einer Robinie fachmännisch eine rustikale Bank angefertigt. Sie wurde neben der Napoleon-Eiche aufgestellt. Diese „Lange Bank“ als erstes Teil einer Sitzgruppe solle daran erinnern, dass der Baubeginn für den geplanten Radweg nicht mehr auf die lange Bank geschoben wird. Eine vorbereitete zweite Bank und der Tisch sollen erst aufgestellt werden, wenn der Bau begonnen bzw. beendet wird, so die Aktivisten.
In der jüngsten Gemeindevertretersitzung hatte die Fraktion „Aktiv für Neuhardenberg/SPD“ bereits erfolgreich einen Antrag eingereicht, laut dem das Amt nun vierteljährlich über die Fortschritte bei den Bemühungen um den Radweg informieren muss. Seit Jahren kämpft die Kommune um den Radweg.