Die verspätete Auslieferung neuer Diesel-Züge mit deutscher und polnischer Zulassung hatte seit Sommer 2016 zu erheblichen Einschränkungen und für viel Frust bei den Fahrgästen geführt. Ersatzbereitstellungen waren deutschlandweit nicht erhältlich. Jetzt ist die Verdichtung und Bereitstellung von Doppelzügen möglich, wurde in der Gesprächsrunde versichert. Der Einsatz erfolgt nach Schwerpunkten des Verkehrsaufkommens, ist aber unter Beachtung der Umläufe nicht unbegrenzt möglich.
Problematisch sind nach wie vor zu viele technische Ausfälle bei Kühlwasser, Elektronik, Steuerung und Motor, die zur Unpünktlichkeit führen. (Totalausfall oder Zuggeschwindigkeiten von nur 40 km/h) und andererseits die Tatsache, dass die Hersteller der Züge mit den Reparaturen der Triebwagen nicht hinterher kommen. Weiterhin multiplizieren sich kleine Verspätungen durch erzwungene Wartehalte, bedingt durch die Eingleisigkeit und damit fehlende Begegnungsabschnitte. Dazu kommt der Knotenpunkt mit der Doppelnutzung des Gleises in Strausberg durch die S-Bahn (20 Minuten-Takt nach Nord) und die RB 26 (NEB). Das alles führt noch immer auf der jeweiligen Fahrt zu nicht aufholbaren Folgeverspätungen. Dazu kommen zukünftig Baumaßnahmen (Rehfelde/Herrensee/Strausberg/Ostkreuz), die bis 2019 erneut zu Einschränkungen führen werden. "Es bleibt die Hoffnung und Erwartung, dass zum Bahnhofsfest anlässlich 150 Jahre der Strecke Berlin-Gusow Ende September diesen Jahres die NEB wieder auf verlässlicher guter Fahrt ist", so Reiner Donath.