"Die Firma kann die Vorhaben in Seelow und Hennickendorf allerdings nur noch in diesem oder dem nächsten Jahr realisieren. Dann ändern sich die EEG-Richtlinien dahingehend, dass mittelständische Unterenehmen solche Vorhaben nicht mehr beantragen können, sondern nur noch die großen Netzbetreiber." Die Realisierung der beiden Projekte in Seelow und Hennickendorf hätte auch für den Landkreis Vorteile. Denn die Einnahmen aus der Pacht - in Seelow wurden rund 9000 Euro und in Hennickendorf 25 000 Euro jährlich veranschlagt - würden sich gebührensenkend auswirken, erklärte Angela Friesse. Die Beantragung der Genehmigung für die Photovoltaikanlagen erfolge durch die Firma Sunfarming. Das Votum des Kreistages war die Voraussetzung dafür.
Vor der Abstimmung zu den Solarfeldern hatten die Kreistagabgeordneten den Jahresabschluss des Entsorgungsbetriebs für 2015 beschlossen und die Werkleiterin für dieses Wirtschaftfsjahr entlastet.