Weiter ging es zu einer dreidimensionalen Foto-Geschichte. Entlang der Bilder, die mit Sprechblasen versehen waren, tauchten die Besucher ein in ein schauriges Erlebnis zweier Jungs, die von verstrahltem Wasser trinken und sich schließlich in Zombies verwandeln. Die Skulpturen, an denen die Bilder an einer Leine aufgereiht hingen, waren abstrakte Bäume, so dass für die Gäste selbst der Eindruck entstand, durch einen Wald zu laufen.
Eine Spukgeschichte hatte sich auch die zweite Gruppe aus fünf Schülerinnen ausgedacht und diese in einen vierminütigen Film verpackt. Titel: "The Girl in the Mirror" (Das Mädchen im Spiegel). Ganz so einfach war das nicht, wie sie dem Publikum berichteten. Storyboard, Dreh, Filmschnitt mit Einbau von Spezialeffekten und Vertonung - ein aufwendiges Projekt.
Gruppe drei durfte Selbstporträts fertigen. Dazu lehnten sich die vier Maler auf der Matratze liegend über einen Spiegel und pausten ihre Gesichter auf Pergament. Die vierte Gruppe ließ es musikalisch angehen. Zwei Lieder studierten sie an Keyboard, Gitarre und vier Percussion-Instrumenten ein, was im Publikum sogar zu Zugabe-Rufen führte."Alle Gruppen haben mich sehr begeistert", sagte Kunstlehrerin und stellvertretende Schulleiterin Brigitte Clement abschließend. Sie hoffe, dass die Schüler eines gelernt hätten: Dass Kunst etwas Wunderschönes ist, aber auch Arbeit bedeutet.