Die öffentliche Gedenkveranstaltung beginnt um 11 Uhr am Panzerdenkmal in Kienitz. Nach den Gedenkworten der Ehrengäste werden Kränze am Panzerdenkmal und am Denkmal für alle Opfer des II. Weltkrieges niedergelegt. Als Ehrengäste werden der Botschafter der russischen Föderation, Sergej J. Netschajew, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke und der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums e.V., Matthias Platzeck erwartet.
Im Anschluss daran findet für angemeldete Gäste um 13 Uhr in der Kienitzer Gaststätte "Zum Hafen" mit dem Friedensforum ein Podiumsgespräch zu Fragen der aktuellen Rolle der einstigen alliierten Siegermächte bei der Erhaltung des Friedens statt. "Wir freuen uns, zum Forum die Präsidentin des Landtages Brandenburg, Ulrike Liedtke, den Vorsitzenden des Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Gunter Fritsch und Vertreter der Botschaft begrüßen zu dürfen", informiert Kreissprecher Thomas Berendt.
Am 31. Januar 1945 überschritten Vorausabteilungen der sowjetischen 5. Stoßarmee und der 2. Garde-Panzerarmee die Oder und bildeten einen Brückenkopf, den sie weiter ausbauten. 1970 wurde anlässlich dieses Ereignisses im Ort eine Gedenkstätte mit einem Panzer vom Typ T-34 errichtet.