"Lieder, die wie Brücken sind", stimmte Zukowski an und lud die Gäste zum Mitsingen ein. Rolf Zukowski gratulierte der Einrichtung, in der er sich sehr gut aufgehoben fühle. "Solch eine Arbeit und Atmosphäre des Miteinanders wäre in einer Stadt wie Hamburg nicht denkbar", lobte er.
Ulrich Ballhausen, Vorsitzender des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten, bekannte, stolz zu sein, dass Trebnitz Mitglied in diesem Verband ist. Hier werde Lokales und Internationales verbunden. Der Preis dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass außerschulische Bildungsarbeit heute unter Bedingungen der Marktwirtschaft stattfinde. Um so mehr zolle er dem Verein großen Respekt dafür, dass er seit 22 Jahren als Bildungsträger im ländlichen Raum besteht.
"Wir sehen Trebnitz inzwischen als unseren Ort", machte der Leiter der Grund- und Mittelschule Kostrzyn, Leszek Naumowicz, dem Trebnitzer Verein das schönste Kompliment. Es sei ein wunderbarer Ort, den seine Schüler immer gern ansteuern, sagte er. Landrat Gernot Schmidt betonte die Bedeutung des Preises. Vor 22 Jahren sei man angetreten, die Beziehungen Richtung Osten nicht einschlafen zu lassen. Der Auftakt erfolgte mit der Pflanzung des ersten Friedenswaldes 1991 in Werbig, weitere folgten in Polen, Brest und Moskau. "Trebnitz ist heute Keimzelle eines weltoffenen Europas", betonte Schmidt. Trebnitz stehe für die Werte, die jungen Menschen zu vermitteln sind. Dazu gehören Akzeptanz und Völkerverständigung.