Im Mai gelang es Uwe Bräuning, im Rahmen von Recherchen zur Ortschronik von Küstrin-Kietz, auch Licht ins Dunkle der Geschichte des Vogelparks zu bringen. Das Areal feiert am 1. Mai 2018 seinen fünfundvierzigsten Geburtstag. "Wäre das nicht ein schöner Anlass, den nach seinem Tod leider in Vergessenheit geratenen Gründer und jahrelangen ehrenamtlichen Betreuer des Kietzer Vogelparks, Herbert Hartmann, gebührend zu würdigen?", regt Marion Pranzner an. Möglicherweise wäre dies in Form einer Gedenktafel. "Verdient hätten es Herbert Hartmann und dessen damalige Helfer, bekannt sind bislang Erwin Kruse und Gerhard Brunn, auf jeden Fall. Hier steht die Gemeinde in der Pflicht", sieht es die Teamleiterin.
In der Vogelvoliere gibt es Zuwachs. Seit den Sommermonaten werden die Besucher des Parks vom lustigen Gemecker von Ziegensittichen, einer ursprünglich aus Neuseeland stammenden Papageienart, begrüßt.
Marion Pranzner bedankt sich vor allem beim Ehepaar Evelyn und Jens Lickefett, das tatkräftig half, die Vogelvoliere und dessen gefiederte Bewohner vor den Tücken des herannahenden Winters zu schützen. Weiterhin dankte sie dem Jugendklub Küstrin-Kietz, unter der Leitung von Solveig Kroll, der für den Vogelpark eigens Futterglocken bastelte. Und, stellvertretend für alle, die den Erhalt des Vogelparks in diesem Jahr durch tatkräftige Spenden unterstützen, der Lebenspartnerschaft Behrend und Hoffmann aus Küstrin-Kietz. "Bedanken möchte ich mich auch herzlich bei allen nicht genannten Helfern und Spendern. Wir freuen uns schon auf das Jahr 2017", sagt Marion Pranzner.