Statt jetzt noch mehr als 100 000 Tonnen Kohlendioxid sollen in zehn Jahren nur noch knapp 80 000 Tonnen jährlich in die Luft geblasen werden. Das ist die Zielvorgabe, die eine „Ideenskizze“ zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts formuliert.
Zur Senkung des Energieverbrauchs in kommunalen Liegenschaften ist beispielsweise an Optimierung von Reglern und Kesselanlagen gedacht. Die Bezahlung solle ausschließlich aus eingesparten Haushaltsmitteln erfolgen, hieß es. Überdies soll in Schulen und Kita nun das Energie-Sparmodell fifty-fifty eingeführt werden.
Für die Verwaltung selbst hat die Bürgermeisterin eine Dienstanweisung erarbeitet. Darin wird zum Beispiel vorgeschrieben, dass die Beleuchtung nur angeschaltet werden darf, wenn die Helligkeit durch Tageslicht nicht ausreicht. Bei Verlassen der Diensträume über Nacht bzw. zum Wochenende sollen die Mitarbeiter Computer, Drucker, Bildschirme etc. abschalten. Zudem sind Raumtemperaturen für Büros, Beratungsräume, Flure, Sporthallen und Klassenzimmer aufgelistet.
In Verantwortung der Stadtwerke liegt die Optimierung der Straßenbeleuchtung. Zum einen sollen sie Beleuchtungsstärke und -dauer analysieren und eine Optimierung der Dämmerungsschaltung vornehmen, zum anderen ein Konzept für den Tausch von Quecksilber- auf Natriumdampf- bzw. LED-Lampen vorlegen.
Die Energiemesse soll fortgeführt werden – als Präsentation von Firmen und Produkten zu den Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie zur Information der Bürger. Die nächste ist im September geplant.
Jedes Jahr im Dezember soll die Bürgermeisterin den Stadtverordneten Bericht erstatten und den Plan der Öffentlichkeitsarbeit für das Folgejahr vorstellen.
(Mehr in der Printausgabe der MOZ vom 31. Mai 2011)