Das sehen die drei Paten ganz ähnlich. „Man muss doch wissen, was in der Region passiert“, sagt Hartmut Ehrlich, der Geschäftsführer der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG). Und weil er es für sehr wichtig hält, dass sich Schüler mit ihrer Region und dem, was dort passiert, beschäftigen, wird der SWG-Geschäftsführer gleich vier Schulen zuerst einmal ein Jahr lang ein MOZ-Abo spendieren. Er selbst beginne die morgendliche Zeitungslektüre immer mit dem Märkischen Echo, berichtet er. In diesem Zusammenhang lobt Hartmut Ehrlich ausdrücklich die regelmäßig erscheinende Jugendseite, die Schüler für ihre Altersgruppe weitgehend selbstständig erstellen.
Ähnlich wie Hartmut Ehrlich war auch Andreas Gagel sofort von der Bildungsoffensive angetan. Dass Lesen bildet, sei allgemein bekannt, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke und der Strausberger Eisenbahn. Er halte es zudem für förderlich, wenn sich junge Menschen mit Tagesproblemen, mit dem Geschehen in der Kommunalpolitik beschäftigen.
Falko Micklich, der dritte Pate, nickt. „Die Jugend sollte politische Ereignisse bewusst wahrnehmen“, findet der Strausberger Buchhändler. „Die regionale Zeitung ist da einfach Pflicht“, setzte Micklich hinzu, der sich seit Jahren um die Organisation des Vorlesewettbewerbs im Landkreis Märkisch-Oderland kümmert. Das sei schließlich die neue Generation, die bald schon Verantwortung übernehmen müsse“, betonte Micklich mit Blick auf die Gymnasiasten.
Schulleiterin Marieta Gruber dankte den drei Paten für ihr Engagement. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Zeitungen ihre Leser finden werden. Da die Schüler aus ganz verschiedenen Orten kämen, könnten sie sich in der Märkischen Oderzeitung über ihre Region informieren und austauschen.
Seit gestern liegen nun an jedem Schultag drei MOZ-Exemplare in der Lese-Ecke. Montags wird die Wochenendausgabe nachgeliefert. Zudem geht über das Internet täglich eine Schlagzeile an das Gymnasium, die für den MOZ-Aufsteller bestimmt ist. Aus einigen Schulen mit Lese-Ecken in MOL wird berichtet, dass die Schüler dort täglich eigene Schlagzeilen entwerfen.
Inzwischen haben sich mehr als 30 Paten gemeldet. Wollen auch Sie bei der Bildungsoffensive mitmachen und einer Schule ein Abo spendieren?
Es kostet 20,90 Euro pro Monat. Schreiben Sie in dem Fall eine
 E-Mail an strausberg-red@moz.de, rufen Sie an (Tel. 03341 331450) oder schreiben Sie an: MOZ, Märkisches Echo, Große Straße 63, 15344 Strausberg.