Sogar der Sonnenuntergang passte zur Stimmung der Hunderten Gäste. Besonders gut konnten sich all diejenigen amüsieren, die daran gedacht hatten vorher zu Abend zu essen, denn sie mussten sich nicht in die langen Schlangen vor den Imbissständen einreihen.
"Uns hat schon der Festumzug sehr gut gefallen, wir waren beim Flugplatzfest und da müssen wir natürlich auch bei Teil 3 dabei sein", sagten Christina Milatz und Tochter Cathleen, die aus Gartenstadt gekommen waren. Sie staunten vor allem darüber, wie viele Vereine es in Strausberg gibt. Christian Klahr aus Hönow hat seinen Urlaub so eingerichtet, dass zwischen der Toskana-reise und der Fahrt zur Buga das Strausberger Fest an der Fähre im Programm stand. Brigitte und Karl-Michael Alesi wünschten sich, dass es solche Veranstaltungen öfter geben möge. "Der Freitagabend ist ein guter Termin, das sieht man doch. Schade, dass nicht jedes Jahr Jubiläum ist", sagten sie. Auch viele andere hofften, dass sie nicht wieder 25 Jahre warten müssen. Bürgermeisterin Elke Stadeler - obwohl noch im Urlaub - war ebenfalls gekommen. Man wisse jetzt, wie man es machen müsse und was den Leuten offensichtlich gefällt, sagte sie. Es würden für die traditionell anstehenden Feste in Strausberg schon sichtbare Veränderungen in der Gestaltung und Durchführung geplant, versprach sie.
Derweil amüsierten Columbine und Pierrot (Olivia Nikolai und Mario Paolini) die Gäste, trugen Gaukler, Stelzenläufer und Geschichtenerzähler sowie Brass-Musiker zur Unterhaltung bei. Bei Dunkelwerden lud die Fähre zudem zur idyllischen Mondscheinfahrt ein.