So geruhsam ging es 2018 nicht bei jeder Radtour der Ortsgruppe zu. Härtester Kanten waren einmal 90 Kilometer, berichtet Manfred Thuß: „Da ging es von Altlandsberg über Prötzel nach Buckow und zurück.“ Nach dem Wichtigsten in diesem Radlerjahr gefragt, muss Annika Manthei nicht lange überlegen: „Dass alle Touren unfallfrei und ohne Stürze verlaufen sind!“ Zu den Höhepunkten im zu Ende gegangenen Jahr zählen die ADFC-Aktivisten das erste Stadtradeln in Strausberg, das eine große Resonanz fand. Darauf könne man aufbauen, sagte Thomas Deuse. Er hatte auch die Strausberger Route der Sternfahrt des ADFC Berlin organisiert.
An den Radtouren der Ortsgruppe beteiligen sich meist etwa ein Dutzend Radler. „Für mich als Neu-Strausbergerin ist das eine schöne Gelegenheit, die Gegend ein bisschen kennen zu lernen“, sagt Miriam Engel, die ursprünglich aus der Pfalz stammt. „Bei uns muss sich niemand für die Tour anmelden, man kann einfach zum Treffpunkt kommen und mitfahren“, sagt Annika Manthei. Die Mitgliedschaft im ADFC habe aber auch messbare Vorteile, ergänzt Thomas Deuse: „Mit dem Mitgliedsbeitrag erwirbt man das Recht auf eine Pannenhilfe. Wenn man also mit einer gerissenen Kette liegen bleibt, kann man die Hotline anrufen, und es kommt ein Servicefahrzeug. Dann wird entweder der Schaden repariert oder der Radler zum nächsten Bahnhof oder nach Hause gefahren.“
Die nächste Saison wird am 31. März mit der Tour „Spielend ins neue Jahr“ eröffnet. Was das genau bedeutet, wird nicht verraten. Nur so viel: Kinder sollten mitgebracht werden. Zum Sattelfest 2019 wird zunächst die neue Rettungswache im Gewerbegebiet besichtigt, dann geht es über den neuen Radweg nach Gielsdorf und über Wesendahl und Wegendorf zum Markt in Altlandsberg. (js)