Wie Horst Prommersberger, der Chef des Fördervereins Flugplatzmuseum Strausberg, mitteilte, wird seine Truppe die AN-2 nicht auf direktem Weg an die neue Stelle schaffen, sondern hat für Foto- und Videofreunde etwas vorbereitet. Ab 12.30 Uhr werde das Flugzeug an verschiedenen Positionen im nicht öffentlichen Bereich des Flugplatzes für Aufnahmen präsentiert: am jetzigen Standort, vor dem neuen Hangar, an der Tankstelle und vor dem Tower. Gegen eine "angemessene Spende" könnten bis zu 20 Personen das Flugplatzgelände betreten, so Prommersberger. Dafür sei eine telefonische Anmeldung erforderlich.
Aber auch alle nicht angemeldeten Interessenten sollen noch zum Zuge kommen. Für sie sei ein besonderer Fotostopp vorgesehen. Gegen 13 Uhr werde die AN-2 außerhalb des eingezäunten Flugplatzgeländes unmittelbar vor dem Museum präsentiert. Die Einrichtung wird geöffnet sein. Im Anschluss wird der Doppeldecker, den Mitglieder des Vereins und andere Helfer mit der Flugplatz GmbH nach Strausberg geholt und als Museumsstück aufgearbeitet hatten, zum neuen Standort gerollt und dort verankert. Dort wird noch ein Stromanschluss geschaffen, damit eine Lüftung eingebaut werden kann, weil es zuletzt Probleme mit Kondenswasser gab.
Maschinen vom Typ AN-2 waren zu DDR-Zeiten in Strausberg im Einsatz. Bei Führungen im Museum bietet der Verein auch Besichtigungen des Museumsflugzeugs an.
Anmeldung: Horst Prommersberger, Tel. 0171 7735477