Bürgermeisterin Elke Stadeler wollte sich zu der Angelegenheit "nicht weiter äußern", da es sich um "Interna" handele. Sie sagte lediglich, es gebe im SEP eine Menge zu tun und die Stadt habe als Eigentümer des intensiv genutzten Areals eine "Riesenverantwortung". Stadtverordneter Meinhard Tietz (Linke), Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, sprach von einem "ersten Schritt" bei der Suche nach Synergieeffekten im städtischen Firmenverbund, um den Betrieb effektiver zu machen. Schließlich sei die von vielen Sportlern genutzte Liegenschaft ein Zuschussbetrieb. Sie solle auf jeden Fall für den Sport gesichert werden. Wie die Bürgermeisterin sprach er von einer "einvernehmlichen Lösung" mit dem bisherigen jungen Chef, der es aus seiner Sicht "nicht schlecht gemacht" habe.
Andere Quellen hingegen sprachen von einer "überfälligen Entscheidung". Letztlich habe ein Tropfen nun "das Fass zum Überlaufen gebracht", war zu hören. Das Votum sei einstimmig gewesen. Kritiker unter den Stadtverordneten hatten die Auswahl Schmotz' ohnehin angezweifelt und sahen sich nun bestätigt. Man habe damals eine schnelle Entscheidung herbeigeführt, statt konzeptionelle Überlegungen anzustellen.
Gagel, der bereits Stadtwerke, Flugplatz und Eisenbahn führt, sei "bereit und in der Lage, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen", hieß es. Den SEP stelle aber niemand in Frage.