Wie andere Mieter auch ließ die Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die das Haus errichtet und vermietet, die Lehmanns bereits ein paar Tage vor Mietbeginn in ihre Wohnung ziehen, damit sie Dinge wie den Einbau ihrer Küche regeln können, berichtet SWG-Geschäftsführer Mathias Wegner-Repke. Er ist zufrieden mit der Bauzeit von einem Jahr und fünf Monaten, die mit wenigen Wochen Verzögerung einherging. „Wegen des extrem heißen Sommers war es nicht möglich, Putz und Anstriche auf den Fassaden aufzubringen, dadurch verzögert sich die Fertigstellung der Balkone und Loggien“, sagt er. Auch die Treppenhäuser seien noch nicht komplett fertig – unter anderem, weil Baufirmen schwer zu bekommen seien. Die ersten Mieter zogen bereits Mitte September in das knapp sechs Millionen Euro kostende Bauprojekt, zu dem auch ein neues Blockheizkraftwerk gehört, das nicht nur die Nummer 9, sondern auch die anderen Häuser der SWG mit den Nummern 10 bis 13 mit Nahwärme versorgt. In den kommenden Wochen werden nun noch die Außenanlagen gestaltet.(mst)