Rund zweieinhalb Kilometer lang ist der schmale Streifen zwischen dem kleinen Bahnübergang bei Werder und dem Beginn des Waldes, der auf der nördlichen Seite der Bahngleise dafür vorgesehen ist. Ein um etwa zwei Drittel kleineres, aber ebenfalls schmales Baufeld ist im östlichen Teil genau gegenüber geplant.
Etwas umstritten ist derzeit noch die Frage der Erreichbarkeit des Anlagegebietes. Dass die Zuwegung über die von Werder kommende Straße vorgesehen ist, sorgt nicht nur in dem Ortsteil selbst, sondern auch in der Gemeinde Rehfelde insgesamt für Bedenken. "Dass wir mit der vorgesehenen Variante so nicht einverstanden sind, wurde bereits im Ortsentwicklungsausschuss zur Sprache gebracht", berichtete Bürgermeister Reiner Donath jetzt zur Gemeindevertretersitzung. Auch Werders Ortsvorsteher Frank Küchler verlangte noch detaillierte Aufklärung zu dem strittigen Punkt. Donath berichtete, dass er sich in der Angelegenheit gerade mit seiner Garzau-Garziner Amtskollegin Jana Hinkel ausgetauscht habe, die die Bedenken aus dem Nachbarort durchaus teile.
Projektkoordinator Piotr Jankowski von Energiekontor gab auf MOZ-Nachfrage teilweise Entwarnung. Schwerlasttransporte seien nicht nötig. Zum Gesamtprojekt gibt es ohnehin eine Informationsveranstaltung, die Montag, 17.30 Uhr, in der Alten Brennerei stattfindet.