In Strausberg informierten der Landesvorsitzende Jürgen Lüth und seine beiden Stellvertreter Lothar Pohle sowie Barbara Richstein über die Aufgaben des Weissen Rings. Anhand von Beispielen berichtete Pohle, wie die Arbeit in einer Außenstelle abläuft, und betonte, dass die meisten Betroffenen jemanden bräuchten, der ihnen zuhöre. Erst danach gehe es um konkrete Hilfsangebote. Um die Leistungen des Weissen Rings in Anspruch nehmen zu können, brauche es keine Anzeige bei der Polizei, stellte er klar. Barbara Richstein ging auf die Netzwerkfunktion der Organisation ein. So könnten die ehrenamtlichen Mitarbeiter Kontakte herstellen zu anderen Opferhilfe-Vereinen, Rechtsanwälten, Psychologen, Frauenhäusern, zu Polizei und Stadtverwaltung, um den Kriminalitätsopfern umfassend zu helfen. Wer beim Weissen Ring mithelfen will, meldet sich per E-Mail: lbbrandenburg@weisser-ring.de