Eine Rentnerin aus Müncheberg war clever und durchschaute einen fiesen Corona-Betrugsversuch am Telefon.
Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, erhielt die Frau am Mittwoch (4. November) mehrere Anrufe eines angeblichen „Dr. Günther“ von der Berliner Charité. Der wollte ihr weismachen, dass ihr Sohn an Corona erkrankt sei und ganz schlecht Luft bekäme, so die Polizei. Er würde nun im Krankenhaus behandelt und bräuchte Medikamente, die jedoch 130.000 Euro kosten würden. Man könne sich aber erst einmal auf eine Anzahlung von 30.000 Euro einigen.
Die Rentnerin aus Müncheberg erwies sich jedoch als clever. Sie nahm einfach Kontakt zum Krankenhaus auf und erfuhr, dass es in der Charité gar keinen Arzt mit diesem Namen gibt. Daraufhin konfrontierte sie den Betrüger mit ihrem Wissen und wurde von ihm an einen „röchelnden“ Mann verwiesen, der angeblich ihr Sohn sein sollte.
Daraufhin beendete sie das Telefonat - und die Betrüger meldeten sich auch nicht wieder.
Es ist nicht der erste Fall dieser Art. Corona-Trickbetrüger melden sich so oder ähnlich immer wieder am Telefon.