Der Grund: Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Gegen 12 Uhr war die Strausberger Feuerwehr alarmiert worden und nach wenigen Minuten am Brandort. Der befand sich im Keller des Hauses. Es entwickelte sich sofort starker Rauch, der das ganze Treppenhaus durchzog. Doris Grewe, die Büroleiterin des Internationalen Bundes, der im Haus einen Wohnverbund mit Geflüchteten aus elf Nationen betreibt, alarmierte umgehend alle Bewohner.
Die meisten verließen zügig ihre Wohnungen. Einige blieben auf den Balkons. Ein verängstigter bewohner wurde mit der Drehleiter heruntergeholt. "Für die Leute in den Wohnungen und auf den Balkons bestand keine Gefahr", sagte Stadtbrandmeister Uwe Schmidt. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Brand indes wurde in Minuten gelöscht, dann das Haus entraucht. Danach konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen.