Über eine nahe der Straße nach Kienbaum erbaute Trafostation kann damit Strom in die Netze der E.DIS AG fließen - "... übers Jahr gerechnet, mehr als doppelt so viel, wie die Haushalte der 5000-Seelen-Gemeinde ... verbrauchen", zeigen sich die 230 Genossenschafter, zu denen auch die Kommune zählt, erfreut über diesen Fortschritt.
Auf 2,4 Megawatt ist jede Anlage ausgelegt, womit rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom jedes Jahr erzeugt werden könnten, wird vorgerechnet. Dafür gebe es eine feste Vergütung nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz und "die Gewinne aus dem Betrieb sollen zum großen Teil in der Gemeinde bleiben". Das Ziel der Genossenschaft, die Bürger des Ortes "mit preiswertem Strom aus eigener Produktion und ohne Treibhausgasemissionen zu versorgen", werde gegenwärtig indes durch die hohen Netzentgelte behindert, heißt es in der Mitteilung weiter.
Man werde sich jedoch nicht vom Aufbau einer lokalen Eigenversorgung für die Gemeinde abhalten lassen, so die Versicherung. In dem Zusammenhang wird auf die 2013 auf dem Turnhallendach der Grundschule montierte Photopholtaikanlage verwiesen und darauf, dass eine weitere im Herbst auf dem Dach des Kita-Erweiterungsbaus installiert sein werde.
Nicht verhehlt wird, dass Bürger mehr Lärm befürchten. Laut geforderten Schallmessungen halte der Windpark aber gesetzliche Grenzwerte ein und "durch den Betrieb der neuen Anlagen werden die etwa 2000 m entfernt wohnenden Anwohner nicht zusätzlich mit Lärm belastet".
Der "Rehfelder Weg der Energiewende" basiert auf einem kommunalen Klima- und Energiekonzept, aus dem sich Projekte wie Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge ableiten. Unterstützung leistet ein Energiemanager, dessen zeitlich befristete Stelle vom Land kofinanziert wird.