Seit 2010 gibt es die jährlichen Informationsveranstaltungen für Einwohner bereits. Bruno Gerhard, der Vorsitzende des Sprecherrates der Bürgerinitiative, konnte einmal mehr vermelden, dass sich einiges getan hat in dem Stadtviertel. Die Sanierung des Anbaus der Vorstadt-Grundschule läuft, Stadt und SWG hätten Gehwege saniert und bessere Einkaufsbedingungen seien im Südcenter in Sicht. Bürger hätten bei Frühjahrsputz oder Balkon- und Vorgartenwettbewerb Initiative bewiesen.
Er wünschte sich noch mehr Unterstützung von Bürgern, denn ohne Rückhalt könne auch die Bürgerinitiative nichts ausrichten. Zumindest drei - Lothar Fröhlich, Dieter Schmotz und Dieter Gittler - erklärten im Anschluss die Bereitschaft, im bislang neun Mitglieder zählenden Sprecherrat mitzuwirken. Der hatte für seine Arbeit Beifall und Zustimmung auf die Frage erhalten, ob er denn weitermachen solle.
Auch die Bürgermeisterin startete mit einem Dank an alle Engagierten, die zum Beispiel "den Müll anderer wegräumen". Und verwies darauf, dass bei den Wohngebietsbegehungen statt anfänglich 60 Mängeln zuletzt nur noch 15 aufgelistet wurden. Die städtischen Straßenlampen seien inzwischen durch den Partner Alliander komplett ausgetauscht, nun würden die Masten folgen. Sie erinnerte an die Fertigstellung der Landhausstraße im Juni. Der Wasserverband werde in Kürze die Restleistung an der Ecke Albin-Köbis-Ring erbringen, wo noch die Pflasterung fehlt. Und Petershagen-Eggersdorf wolle 2017 die Fahrbahn auf seinem Gebiet erneuern lassen.
Ebenfalls 2017 geht es mit dem Straßenbau weiter: in der Waldemar- und Breitscheid- sowie der Barnim-Straße. An Letzterer werde der Parkplatz zwischen Spielplatz und Thälmannstraße nicht befestigt. So spare man rund 40 000 Euro. Und vielleicht gebe es für das Areal noch eine bessere Idee, als es für parkende Autos zu nutzen.
Die Sanierung des Anbaus der Vorstadt-Grundschule soll im Mai 2017 beendet sein. Dort werde es dann auch Möglichkeiten für Vereine geben. Und der Pavillon für die Musikschule könnte im Juli fertig werden. In der Kita Juri Gagarin seien Container für die Sanierung bezogen. Starten soll die Maßnahme im vierten Quartal, fertig sein im September 2018. Für Anbau und Kita würden mehr als 6,5 Millionen Euro investiert.
Mathias Wegner-Repke führte den Neubau der SWG in der Lindenpromenade an, mit dem 2017 begonnen werde. Geld sei zudem für Fassaden und Außenanlage eingeplant und natürlich für das Kerngeschäft, die Instandhaltung der Wohnungen. Es laufe eine "Defizitanalyse", zum Jahresende werde dann mit Verwaltern und Hausmeistern abgestimmt, was wann wo passiere.
Zum Problem der beschmierten Schaltkästen sagte er, alle Eigentümer seien Ende August aufgefordert worden, dies zu beseitigen. Lediglich die Stadtwerke hätten bislang reagiert und Abhilfe angekündigt. Die Kästen stünden zwar auf SWG-Land, seien aber nicht im Eigentum, so dass man nicht selbst agieren könne.